Bücher, die 2016 gelesen wurden und vielleicht als Anregung für den einen oder anderen dienen.
Kommentare sind natürlich herzlich willkommen!
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Die Phileasson Saga – Nordwärts

Bernhard Hennen und Robert Corvus

Sagen und Mythen ranken sich um die legendäre Rivalität zwischen Asleif Phileasson, den sie nur den Foggwolf nennen, und Beorn dem Blender. Nun soll eine Wettfahrt entscheiden, wer von beiden der größte Seefahrer aller Zeiten ist und sich König der Meere nennen darf. In achtzig Wochen müssen die beiden Krieger den Kontinent Aventurien umrunden und sich dabei zwölf riskanten Abenteuern stellen. Abenteuern, die nur die abgebrühtesten Helden zu bestehen vermögen. Es ist der Beginn des größten und gefährlichsten Wettlaufs aller Zeiten …

Das Schwarze Auge ist ein Pen&Paper Rollenspiel welches ich schon viele Jahre spiele. Die Phileasson-Saga habe ich vor etlichen Jahren mal gespielt, daher ist es ein besonderes Erlebnis, die Geschichte nochmal nachzulesen.


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Die Leben des Tao

Wesley Chu

Seit Anbeginn der Zeiten wird das Schicksal der Menschheit insgeheim von Aliens gelenkt, die als körperlose Parasiten einige der einflussreichsten Persönlichkeiten der Geschichte kontrolliert haben: Dschingis Khan etwa, Napoleon oder Steve Jobs. Und fast ebenso lange tobt unbemerkt ein heftiger Krieg auf der Erde, in dem sich zwei verfeindete Fraktionen der Außerirdischen bis aufs Blut bekämpfen. Mal haben die Prophus die Nase vorn, die auf eine friedliche Koexistenz mit den Menschen setzen, und manchmal die Genjix, die glauben, dass technischer und gesellschaftlicher Fortschritt nicht ohne Krieg und Konflikte zu haben ist. Wenn es nach ihnen geht, wird auch in Zukunft die Weltgeschichte mit Blut geschrieben.
Von all dem ahnt Roen Tan – Programmierer, Vollzeit-Nerd und Freund fettiger Fertiggerichte – natürlich nichts. Bis er eines Morgens in seiner Wohnung in Chicago aufwacht und eine fremde Stimme in seinem Kopf hört …

Tolle Idee, die aber sehr gut funktioniert. Es sind eine Trilogie geplant, bin gespannt, was da noch kommt.


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Die Macht des Unwahrscheinlichen: Warum Zufälle, Wunder und unglaubliche Dinge jeden Tag passieren

David J. Hand

Glückspilze, die mehrfach im Lotto gewinnen, Unglücksraben, die wiederholt der Blitz trifft, extreme Krisen an den Finanzmärkten aus vermeintlich heiterem Himmel: Außerordentlich unwahrscheinliche Dinge – Wunder im positiven, Katastrophen im negativen Sinne – geschehen immer wieder. Die Frage ist nur: Warum? Und: Wie? Lieben Sie Geschichten über bestürzende Zufälle und außerordentlich seltene Ereignisse? Dann sollten Sie genauso zu diesem Buch greifen, wie wenn Sie endlich eine seriöse Methode kennenlernen möchten, Ihre Chance auf einen Lottogewinn zu erhöhen. So anschaulich wie vergnüglich weiht David Hand uns in die Macht des Unwahrscheinlichen und seine physikalischen, statistischen und psychologischen Gesetze ein. Kommen diese zusammen, ist die Wirkung verblüffend. Dann können wir uns darauf gefasst machen, dass das Unvorstellbare eintritt. Jeden Tag.

Sperriger Titel und eben solche langatmige Erklärungen zum Thema Wahrscheinlichkeit. Ich hatte mir ehrlich gesagt etwas mehr populärwissenschaftliches erwartet und kein trockenes Sachbuch. Vor allem der erste Teil, welcher die religiösen Dinge, die mit Zufällen und Wundern einhergehen behandelt, liest sich wie ein langer Kaugummi.
Wenn man aber durchhält und alle mathematischen Belange und Erklärungen geliefert bekommen (und man sie hoffentlich verstanden) hat, war doch das eine oder andere Aha-Erlebnis da, von daher hat es sich ausgezahlt, bis zum Schluss durchzuhalten.